Mehr Bewegung – mehr Teilhabe

Körperliche Aktivität und Sport sind bedeutsame (Freizeit-)Aktivitäten, die vielfältige positive physische und psychosoziale Effekte hervorrufen können. Im Sinne der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) tragen sie im Idealfall zu Gesundheit im umfassenden Sinne bei, insbesondere zu mehr Teilhabe und Inklusion in unterschiedlichen Lebensbereichen. Dies trifft grundsätzlich für alle Menschen zu, also selbstverständlich auch für diejenigen mit Behinderungen. Doch gerade sie werden häufig mit besonderen Bedingungen konfrontiert, die die Teilhabe und Inklusion erschweren und demnach den in der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) verankerten Menschenrechten zuwiderlaufen. Auch besteht ein erhebliches Forschungsdefizit, um die Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderungen wirksam zu unterstützen.

Das Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS gGmbH) setzt hier an. Es befasst sich aus einer interdisziplinären bzw. ganzheitlichen Perspektive mit Bewegung, Spiel und Sport von Menschen mit Behinderungen und möchte die Teilhabe und Inklusion durch anwendungsbezogene Forschungen nachhaltig unterstützen. Der Theorie-Praxis-Transfer steht somit stets im Fokus der Forschungsbemühungen.