Sport im betreuten Wohnen

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Im Auftrag von Aktion Mensch führt FiBS das auf drei Jahre angelegte Projekt „Auswirkungen von Bewegung und Sport auf die Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung“ durch.
Gerade erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung finden nur sehr eingeschränkt Zugang zu Bewegung und Sport. Wir wollen deshalb mit dem Projekt erreichen, dass Prävention im Erwachsenenalter sichergestellt und Kommunikation, Selbstkompetenz sowie Autonomie gefördert werden. In Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe NRW werden über hundert Erwachsene mit geistiger Behinderung im Alter von 20 bis 50 Jahren aus verschiedenen Wohnstätten und aus dem ambulant unterstützten Wohnen (AUW) an dem Projekt teilnehmen.

Über einen Zeitraum von 12 Monaten sollen Bewohner an verschiedenen Standorten an zwei bis drei Bewegungsangeboten (z.B. Schwimmen, Hallensport, Radfahren) pro Woche teilnehmen. Damit soll eine gewisse Regelmäßigkeit und Häufigkeit im Sporttreiben über einen längeren Zeitraum gewährleistet werden. Dabei werden sowohl gegebene sportinfrastrukturelle Möglichkeiten in den Wohnstätten wie auch Kooperationen zu ansässigen Vereinen genutzt bzw. hergestellt. Hier sollen eine realistische Umsetzung vor Ort und die Steigerung der individuellen Voraussetzungen zur Inklusion der Teilnehmer und Teilnehmerinnen im Vordergrund stehen, sodass eine Nachhaltigkeit des Vorhabens nach Beendigung des Projekts gewährleistet ist.

Neben empirischen Untersuchungen mittels Selbst- und Fremdbefragung sowie aktivitätsorientierten Testungen, soll untersucht werden, welche institutionellen Rahmenbedingungen förderlich bzw. hemmend für die Durchführung von Bewegungs- und Sportprogrammen sind und wie diese modifiziert werden können.

Ansprechpartnerin für das Projekt ist Lena Hambach unter hambach@fi-bs.de
In Kooperation mit der Gold-Kraemer-Stiftung
 
 
©2010 FiBS - Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport an der Deutschen Sporthochschule Köln und der Lebenshilfe NRW e.V.