Leitmerkmal

Die inhaltliche und strukturelle Ausrichtung des FIBS orientiert sich an drei Leitmerkmalen:

Teilhabe – Funktionale Gesundheit – Alltagstransfer

Leitmerkmal „Teilhabe“
Das FIBS verfolgt eine interdisziplinäre Theorie-Praxis-Forschung, die die Förderung der Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung durch Bewegung und Sport als Ziel hat. Dieser auch in Deutschland seit dem 26. März 2009 ratifizierte Anspruch der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen stellt die Basis der Arbeiten im FIBS gGmbH dar.

Leitmerkmal „Funktionale Gesundheit“
In FIBS – Projekten richten sich die Fragestellungen am biopsychosozialen Modell der ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health) aus und berücksichtigen dabei auch und gerade umwelt- sowie personenbezogene Faktoren der Menschen mit Behinderungen. Durch die veränderte Sichtweise von Behinderung im vorgenannten Modell orientieren sich die Aktivitäten im FIBS auch auf die präventiven Wirkungen des Sports. Dies resultiert aus der Überzeugung, das Bewegung und Sport für Menschen mit Behinderung mehr ist als Rehabilitation. Erst dann kann die komplexe funktionale Gesundheit eines Menschen physisch, psychisch und sozial durch den Sport nachhaltig gestärkt werden.

Leitmerkmal „Alltagstransfer“
FIBS – Projekte zielen grundsätzlich auf einen Transfer der gewonnenen Erkenntnisse in den Alltag der Menschen mit Behinderung ab. Dabei sollen konkrete organisatorische und/oder methodisch-didaktische Handlungsemfehlungen oder Maßnahmenkataloge für Menschen mit Behinderung selbst oder für Berufsgruppen, die sich für Menschen mit Behinderung ehrenamtlich oder professionell engagieren, erarbeitet werden.