Zu Gast beim Special Olympics Deutschland Wissenschaftskongress

Am 18. und 19. Juni 2026 war unser Institut mit einem Vortrag beim Special Olympics Deutschland Wissenschaftskongress an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken vertreten – aus unserer Sicht eine Veranstaltung mit echtem Mehrwert.

Ein Kongress mit Signalwirkung

Mehr als 150 Wissenschaftler*innen, Athlet*innen und Studierende kamen an der Universität des Saarlandes zusammen, um gemeinsam über ein Thema zu diskutieren, das uns als Institut am Herzen liegt: Bewegung und Sport im Leben von Menschen mit Behinderungen. Unter dem Titel „Bewegung und Sport im Lebenslauf von Special Olympics Athlet*innen – Strukturen verändern, Qualifizierung fördern, Teilhabe ermöglichen“ bot der Kongress zwei intensive Tage voller Austausch zwischen Forschung, Praxis und gelebter Inklusion.

Was diesen Kongress besonders macht: Special Olympics Athlet*innen waren nicht nur Gesprächsthema, sondern aktive Teilnehmende.

Unser Beitrag: Bundesweite Befunde zu Sport, Inklusion und Qualifikation

Marc Böhme präsentierte im Schwerpunkt „Arbeiten und Wohnen“ die Ergebnisse unserer bundesweiten Befragung unter dem Titel:

„Sport bewegt – aber wer bewegt den Sport? Befunde einer bundesweiten Befragung zu Inklusion, Sport und Qualifikation im Arbeits- und Wohnalltag von Menschen mit Behinderungen“

Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Rolle Sport und Bewegung im Alltag von Menschen mit Lernschwierigkeiten spielen – und welche Faktoren auf Seiten der Einrichtungen, der Mitarbeitenden und der Strukturen darüber entscheiden, ob Teilhabe durch Sport gelingt oder ausbleibt. Die Befunde zeigen: Haltung und Qualifikation der Fachkräfte sind entscheidende Stellschrauben – eine Erkenntnis, die unmittelbar in unser Forschungsvorhaben Bewegungsmelder einfließt.

Ein herzlicher Dank an Dr. Dirk Bruland

Besonders bereichert hat uns der Vortrag unseres Kollegen Dr. Dirk Bruland, der ein partizipativ entwickeltes Programm zur Förderung der Bewegungslust im Alltag vorstellte – „Mit Schwung und Energie: Ein partizipativ entwickeltes Programm zur Förderung der Bewegungslust im Alltag durch Ausprobieren und Zielumsetzungen“. Das Projekt verbindet methodische Kreativität mit einem echten Praxisbezug und hat uns wichtige Impulse für unsere eigene Arbeit mitgegeben. Vielen Dank, Dirk, für diesen inspirierenden Einblick!

Fazit: Wissenschaft und Praxis gemeinsam denken

Der Kongress hat eindrücklich gezeigt, wie fruchtbar der Dialog zwischen Wissenschaft, Sportpraxis und den Menschen ist, um die es geht. Wir freuen uns, Teil dieser Gemeinschaft zu sein, und nehmen viele Anregungen mit in unsere laufenden Forschungsarbeiten.