Forschung­sinstitut
für Inklusion durch
Bewegung und Sport
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MoBA – Mobilität und Bewegung im Alltag

Mit dem Jahr 2016 startete das dreijährige Projekt „MoBA – Selbstbestimmte Mobilität und Bewegung im Alltag von Menschen mit Behinderungen in betreuten Wohnformen“, gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW.

Im Projekt wurde ein Konzept für alltägliche Bewegungsangebote zur Mobilitäts- und Gesundheitsförderung und Stärkung sozialer Teilhabe für Menschen mit Behinderungen entwickelt. Dabei standen der Gedanke der Selbstbestimmung, der größtmöglichen Selbstständigkeit und die Erweiterung des individuellen Aktionsradius im Vordergrund. Um eine praxisnahe Realisierung des Modellprojekts zu gewährleisten, entstand das Konzept in Kooperation mit sechs Trägern der Freien Wohlfahrtspflege. Alle Träger halten Wohnangebote für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen in unterschiedlichen Wohn- und Betreuungsformen der Eingliederungshilfe vor. Neben der Paul-Kraemer-Haus gGmbH beteiligten sich die Lebenshilfe Köln e.V., die Diakonie Michaelshoven, die Evangelische Stiftung Hephata Wohnen gGmbH, der Caritasverband für die Stadt Köln e.V. sowie die Gemeinnützigen Werkstätten Köln GmbH. In der wissenschaftlichen Evaluation des Projekts kooperierte das von der Gold-Kraemer-Stiftung, der Deutschen Sporthochschule Köln und der Lebenshilfe getragene Institut zudem mit dem Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaften der Sporthochschule Köln.

Am 29. November 2018 wurden im Rahmen einer Fachtagung die Ergebnisse des Projektes vorgestellt und diskutiert.

Aus den Ergebnissen der Studie sollen Handlungsempfehlungen erarbeitet werden, die eine Übertragung auf weitere Einrichtungen ermöglichen. Das Projekt soll dazu beitragen, das Thema „Mobilität und Bewegung im Alltag“ als selbstverständlichen Eckpfeiler in Einrichtungen der Eingliederungshilfe zu installieren. Die eingerichteten Angebote sollen deshalb auch nach der Projektlaufzeit in den Einrichtungen weiter stattfinden.